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Einblick in die Arbeitswelt bei Steelcase

Einblick in die Arbeitswelt bei Steelcase

„JUGEND STÄRKEN: 1000 Chancen“ heißt das Projekt der Wirtschaftsjunioren Deutschland (WJD), an dem auch die Rosenheimer Wirtschaftsjunioren teilnehmen. Andreas Altmaier leitet als Vorstand das Ressort Bildung & Wirtschaft und setzt sich mit dem Projekt dafür ein, „junge Menschen mit schlechteren Startchancen beim Übergang von der Schule in den Beruf zu unterstützen.“

Gemeinsam mit Wolfgang Guhl und Nathalie Nehring vom Jugendmigrationsdienst der Diakonie in Rosenheim unterstützen die Wirtschaftsjunioren Rosenheim die Schüler der Sprachschule Peters bei der Vorbereitung auf den Einstieg ins Berufsleben. Der vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) geförderte Jugendmigrationsdienst (JMD) unterstützt junge Menschen mit Migrationshintergrund im Alter von 12 bis 27 Jahre mittels individueller Angebote und professioneller Begleitung bei ihrem Integrationsprozess in Deutschland.

Die Besichtigung der Firma Steelcase, begleitet von der Lehrerin Dunja Trabarac von der Sprachschule Peters, ist nun der erste von weiteren Schritten für die Schüler, in verschiedene Unternehmen und Berufsbilder reinzuschnuppern.

1000 Chancen - und damit eine Chance, die jeder der 17 Jugendlichen und acht Erwachsenen der Sprachschule Peters nutzte, um am 21. Februar 2017 mit den Wirtschaftsjunioren Rosenheim die Firma Steelcase Werndl AG kennenzulernen. Für die Schüler mit Migrationshintergrund bietet sich damit eine ganz besondere Möglichkeit, die Arbeitswelt in einem deutschen Unternehmen kennenzulernen.

Aufgeteilt auf zwei Führungen und ausgerüstet mit Headset, Sicherheitswesten und Arbeitsschutzbrillen fühlten sich die Teilnehmer gleich in den Arbeitsalltag von Steelcase hineinversetzt, den Karin Plößl, Personalleiterin für das Werk Rosenheim bei Steelcase, und Andreas Kaupp, Mitarbeiter der Qualitäts-Abteilung, in der Führung zeigten: Bis zu 1.700 Tische werden täglich in der Fertigungsstätte in Rosenheim produziert. Der Arbeitsalltag ist hier alles andere als langweilig. Alle zwei Stunden wechselt jeder Arbeitnehmer zu einer anderen Tätigkeit im Unternehmen: von der Fertigung über die Endkontrolle bis hin zur Verpackung.

Die Mitarbeiter haben auch die Möglichkeit sich in Firmenentscheidungen einzubringen. Ideen für Verbesserungsvorschläge zu Themen wie Arbeitssicherheit werden mit Gutscheinen belohnt.

Nach der Führung ist allen Teilnehmern klar: Ein vielseitiges Aufgabenspektrum wartet auf die Auszubildenden bei Steelcase. Neben Industriekaufleute und Industriemechanikern werden auch Fachkräfte für Lagerlogistik, Technische Zeichner und Produktdesigner sowie Fachinformatiker für Systemintegration ausgebildet. Ein Chance, die es sich zu ergreifen lohnt.

Willst auch du Jugendliche unterstützen und Teil der Wirtschaftjunioren Rosenheim werden, dann kannst du uns beim nächsten Afterwork am 6. März, um 18:30 im Rizz (Weinstraße 12) kennenlernen. Die Treffen finden jeden ersten Montag im Monat statt.